Über uns

VERTRETUNG DER GEMEINSCHAFTSSCHULEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG

Herzlich willkommen bei den Bildungspionieren im Südwesten!
Der Bildungsaufbruch in Baden-Württemberg hat einen Namen: Gemeinschaftsschule. Seit fast acht Jahren sorgt diese an über 300 Standorten im Südwesten dafür, dass unser Land in der Bildung endlich international Anschluss findet. Moderne Pädagogik, zeitgemäße Didaktik und lebensnahe Lernformate gehören zum Tagesgeschäft unserer Schulen. Genau wie der gelingende Umgang mit Diversität und an vielen Schulen der sinnvolle Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Diese Qualitäten unterstreicht regelmäßig der Deutschen Schulpreis, bei dem im Ländle die Gemeinschaftsschulen seit Jahren die Nase vorne haben.

Matthias Wagner-Uhl, 1. Vorsitzender

4-5jahrepodium-von-links.jpg

5 Jahre GMS, Podiumsdiskussion mit Ministerpräsident Kretschmann

ATTACKE DES PHILOLOGENVERBANDS AUF DIE GEMEINSCHAFTSSCHULE

PÜNKTLICH ZUR SCHULANMELDUNG...

fährt der Philologenverband Baden-Württemberg in seiner Pressemeldung vom 12.02.2020 ein durchsichtiges Manöver gegen die Gemeinschaftsschulen im Land. "Wenn sich der Philologenverband, der sich sonst konsequent nur in seinem eigenen Universum dreht, für eine andere Schulart interessiert, ist das ein Novum. Und es kann nur eins bedeuten: Da ist Bewegung in der Schullandschaft, die die gymnasialen Pfründe zu bedrohen scheint. Dies ruft deren Fürsprecher nicht nur auf den Plan – es führt auch dazu, dass diese jeglichen Anstand verlieren", sagt Matthias-Wagner Uhl vom Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg.

PRESSEMELDUNG ZUR ATTACKE DES PHILOLOGENVERBANDS AUF DIE GEMEINSCHAFTSSCHULE

BORNIERT BIS AUF DIE KNOCHEN

„Wir stellen mit Verwunderung fest, dass der Philologenverband als Vertretung vieler GymnasiallehrerInnen im Land jegliche Beißhemmungen gegenüber KollegInnen anderer Schularten verliert“, sagt Matthias-Wagner-Uhl, Vorsitzender des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. Wie sich heute zeigte, war die Pressemeldung mit einer pauschalen Diskreditierung von formalqualifizierten Grund- und HauptschullehrerInnen sowie Schulleitungen an der Gemeinschaftsschule nur der Auftakt zu einem wilden Eindreschen auf die Schulform. Mit einem kruden Mix aus Unterstellungen und Beschuldigungen legte der Verband heute nach.

„Die Aussagen des Philologenverbands sind so haltlos, dass es sich nicht lohnt, im Detail darauf einzugehen“, sagt Dr. Ulrike Felger, Sprecherin des Elternnetzwerks im Verein und zugleich stellvertretende Vereinsvorsitzende. Adressat der absurden Aufzählung sei nämlich insbesondere die Schulverwaltung: „Hier wird die grundsätzliche Seriosität unserer Schulverwaltung in Frage gestellt, denn die benannten Punkte sind letztlich dort verortet“, sagt Felger: „Ich bin überrascht, wie man zu solche einem kruden Bild von Lehrerinnen und Lehrern in unserem Schulsystem kommt – da gibt es offenbar eine lebhafte Phantasie, die viel über das eigene Berufsverständnis und den zugrundeliegenden Berufsethos offenbart.“

Dass sich der Philologenverband an der Gemeinschaftsschule abarbeitet, hat aus Sicht deren Interessensvertretung einen guten Grund: „Unsere Schulen zeigen, wie zeitgemäße Entwicklung von Bildungsangeboten orientiert an internationalen Standards in der Praxis funktioniert“, erklärt Wagner-Uhl. In Kombination mit der Genehmigung weiterer Oberstufenstandorte sieht sich die Gymnasial-Lobby seit Jahren erstmals im Zugzwang, sich mit ihrer Weiterentwicklung zu beschäftigen. Ein schwieriges Unterfangen für eine Schulart, die sich der gesellschaftlichen Dynamik konsequent durch Abgrenzung und Ausgrenzung verweigert. Zudem halten die Gemeinschaftsschulen ein attraktives Angebot zum G9-Abitur bereit, um das sie viele Allgemeinbildende Gymnasien beneiden.

Dass die oberste Dienstherrin aller LehrerInnen im Land die Kampagne des Philologen-Verbands mit einem Gesprächsangebot adelt, irritiert die Gemeinschaftsschul-Eltern: „Es wäre verantwortungsvoller, sich zunächst mit VertrerInnen der völlig zu Unrecht beschuldigten Schulart auszutauschen, bei einem Treffen mit gymnasial Lehrenden an den Gemeinschaftsschulen könnte die Kultusministerin zudem viel über ein zukunftstaugliches Schulsystem in Baden-Württemberg lernen“, sagt Felger. Denn viel beschworene Themen wie ein gelingender Umgang mit Diversität oder eine lebendige Demokratiebildung sind an der Gemeinschaftsschule Tagesgeschäft. Schwelgen in Feuerzangen-Bowlen-Romantik bereitet hingegen Gesellschaft und Wirtschaft im Südwesten keinen sicheren Weg in die Zukunft.

Gemeinschaftsschulen als Chance für Berufseinsteiger

Laut Aussagen des Kultusministeriums sind derzeit zwischen 2.000 und 3.000 ausgebildete GymnasiallehrerInnen im Südwesten auf der Straße. „Es ist bemerkenswert, dass hier eine so genannte Interessensvertretung derart scharf Front gegen eine Schulart macht, die viele dieser jungen Pädagogen in Lohn und Brot bringen könnte“, sagt Wagner-Uhl. Über die eigentlichen Treiber dieser Verweigerungshaltung könne man nur spekulieren. Neben einem Einstieg ins Berufsleben biete die Schulart Gemeinschaftsschule eine moderne Pädagogik, zeitgemäße Didaktik und kooperative Arbeitsformen.

Tatsächlich gibt es eine große Anzahl an Gymnasiallehrenden, die mit ausgesprochener Zufriedenheit ihrer Tätigkeit an der Gemeinschaftsschule nachgehen. Und die das damit verbundene höhere Stundendeputat gegenüber Lehrenden an herkömmlichen Gymnasien gerne in Kauf nehmen. Dabei spielen neben einem guten Leistungsniveau im klassischen Sinne auch andere Qualitäten, die die SchülerInnen in ihrer Schulzeit entwickeln eine wichtige Rolle.

„Den wenigen vom Philologenverband zitierten unglücklichen LehrerInnen an unseren Schulen können wir ein ganzes Bündel an ‚Liebeserklärungen‘ von gymnasial Lehrenden an unser Schulart gegenüberstellen – hier laden wir herzlich zur Lektüre dieser O-Töne und Statements ein“, sagt Wagner-Uhl. Für ihn zeigt der unsäglich Vorstoß der Gymnasial-Lobby eine grundlegende Erkenntnis auf: „Die Arbeit an unseren Schulen, völlig unabhängig von der Schulform, ist fordernd und erfüllend zugleich – leider ist es nicht jedem gegeben, hier glücklich zu werden“.

Matthias Wagner-Uhl, 1. Vorsitzender

Philologen im Vorwärtsgang

Vom Philologenverband (Verbandsvertretung der Gymnasiallehrer) wird die Mähr lanciert, gymnasiale Lehrkräfte fühlten sich an der Gemeinschaftsschule generell nicht wohl. Ein Blick in die Schulen und der persönliche Kontakt mit Beteiligten belegen solide das Gegenteil.

Der Lehrerberuf ist ein "people‘s business". Wenn die unterrichtete Klientel da mit den eigenen Vorstellungen nicht zusammen passt, tut sich mancher schwer. Doch wer mit Menschen arbeitet, muss sich anpassen: Lust auf Kontakt, Bereitschaft das einzelne Kind zu sehen und eine stetige Weiterentwicklung des persönlichen Handwerkszeugs und Methoden-Repertoires sind für ein glückliches Berufsleben als LehrerIn unverzichtbar.

Viele GymnasiallehrerInnen finden an der Gemeinschaftsschule genau die Umgebung, die sie sich für die Ausübung ihres Berufs gewünscht haben: Innovativ, beweglich, zukunftsorientiert – die „Schulart für alle“ bietet einiges, was man am altehrwürdigen Gymnasium in der Regel vergebens sucht.

 Zur Unterlegung finden Sie unten stehend zahlreiche Original-Statements aus den über 300 Gemeinschaftsschulen im Südwesten. Die namentlichen O-Ton-GeberInnen sind gerne zu einem persönlichen Medienkontakt bereit. Gerne stellt der Verein für Gemeinschaftsschulen BW ggf. einen Kontakt her. Weitere Rückmeldung gehen aktuell gerade ein.

„Würde es wieder tun“

„Ich bin vor sieben Jahre freiwillig von einem Gymnasium auf eine GMS gewechselt und würde es wieder tun. Hier kann ich arbeiten, wie ich es immer wollte. Im Team den Unterricht vorbereiten oder auch vorbereitet bekommen -das Rad nicht jeden Tag neu erfinden müssen. Unterrichtsmaterial benutzen, reflektieren u verfeinern. Durch die gesparte Zeit kann ich die Schüler*innen besser betreuen. Denn Bildung besteht aus Kompetenzvermittlung und Persönlichkeitsentwicklung. Wenn ich beides im Blick habe, kann ich alles Lehrer wirklich etwas verändern. Übrigens: Ich kenne gerade drei Kolleg*innen, die versuchen von einem Gymnasium auf unsere GMS zu wechseln.“

Marcus Weber, StR, D/G Sek I und II, Konstanz

UNSER ANGEBOT

WAS WIR TUN

für Schulen

Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Schulentwicklung im  NETZWERK SCHULEweiter lesen

für Eltern

Vertretung der Familienperspektive mit Blick auf gute Bildung im NETZWERK ELTERN       weiter lesen

für Lernende

Ideen zur Umsetzung an der eigenen Schule finden sich im NETZWERK SCHÜLERINNENweiter lesen

für die Politik

Dialogpartner, die Voraussetzungen für gute Bildung schaffen, gib's im NETZWERK POLITIK                                                                                                weiter lesen

für Wissenschaft und Ausbildung

Intensiver Austausch mit Menschen aus Forschung und Lehre im NETZWERK WISSENSCHAFT UND AUSBILDUNG                                                        weiter lesen

SEI DABEI
MITGLIED WERDEN

0
Schüler
0
Gemeinschaftsschulen
0
Lehrer
0
Qualität

UNSERE MEINUNG

STIMMEN AUS DER GMS-WELT

VEREIN für GEMEINSCHAFTSSCHULEN
in BADEN-WÜRTTEMBERG

Geschäftsstelle (Hardtschule Durmershem)
z.Hd. Simone Funk
Schulstraße 4a

76448 Durmersheim
fon: 07245-938143

fax: 07245-938144
mail: info@gmsbw.de
web: www.gmsbw.de

GUTE BILDUNG
STARKE KIDS

VIELFALT STATT EINFALT

SCHREIBEN SIE UNS

Search